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Deutschlandstipendium vernetzt Unternehmen und Studierende der TU Dortmund

Ansprechpartner über das Stipendium .


Das Studierendenleben mag lustig sein, vor allem aber ist es teuer. Deshalb unterstützen Stifterinnen und Stifter mehr als 200 junge Menschen, die an der TU Dortmund studieren, mit einem Deutschlandstipendium. Eines davon erhält beispielsweise Architekturstudent David Wilk (23): Die Hälfte des Förderbetrages von 300 Euro finanziert dabei „sein Stifter“, das Bauunternehmen Freundlieb aus Dortmund. Physikstudentin Julia Röchner (24) konnte sich dank des Deutschlandstipendiums sogar ihren langgehegten Traum von einem Auslandssemester erfüllen.

„Wir sind vom Deutschlandstipendium überzeugt und seit Anfang an dabei.“ Das sagt Michael Freundlieb, der das gleichnamige Dortmunder Traditionsunternehmen führt. Seit Jahren unterstützt er jeweils einen Studenten oder eine Studentin aus der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen im Rahmen des Stipendienprogramms mit 150 Euro monatlich. Weitere 150 Euro fließen aus öffentlichen Mitteln an den Studierenden. Voraussetzung sind gute Studienleistungen und auch gesellschaftliches Engagement der Studierenden, von den Stifterinnen und Stiftern ist dieser Zuschuss aber an keine Bedingungen geknüpft. Der Kontakt zum Stifter gibt den Studierenden Möglichkeiten, Einblicke ins Berufsleben zu gewinnen, während die Förderer durch die Studierenden „ganz nah“ an aktuelle Entwicklungen in Studium und Forschung herankommen. „Wir treffen unsere Studierenden mehrmals im Jahr“, berichtet Freundlieb. „Jetzt im September zum Beispiel kommen David Wilk und ich mit weiteren Studierenden, die Stipendien erhalten, beim Dortmunder Architekten Prof. Eckhard Gerber zusammen. Er ist ebenfalls Stifter und beteiligt sich am Programm.“ Wenn es darum gehe, einen Praktikumsplatz zu finden, und auch nur um einen Rat, dann seien die Stifter wie er persönlich gern ein Ansprechpartner, sagt Freundlieb. Stipendiat David Wilk kann dies nur bestätigen: „Der Kontakt zu Herrn Freundlieb geht inzwischen über das jährliche Treffen hinaus; er hat mich durch seinen Firmensitz geführt, mich zu einem Gespräch über das Studium und sein Unternehmen eingeladen und stellt sich mir als Arbeitgeber eines großen Betriebs für jegliche Rückfragen zur Verfügung. Sollte ich mich in Baumanagement oder Projektentwicklung vertiefen, wird mir der Kontakt sicher noch sehr nützlich sein.“ Das Deutschlandstipendium geht also — wenn die Studierenden es wünschen — über die finanzielle Unterstützung hinaus und kann sogar in einem Job bei der Stifterin oder dem Stifter münden.

Julia Röchner profitiert wie David Wilk ebenfalls vom Deutschlandstipendium. Als die Physikstudentin, die sehr zügig ihren Bachelor-Abschluss erlangte, ein Auslandssemester in den USA plante, war ihre Unterstützerin, die Artur und Lieselotte Dumcke-Stiftung, sogar bereit, das monatliche Stipendium für ein halbes Jahr um weitere 300 auf eine Gesamtsumme von dann 600 Euro monatlich aufzustocken. Das war knapp die Hälfte der Kosten für Miete und Krankenversicherung, die Julia Röchner für ihr Studium an der renommierten University of California in Santa Barbara aufbringen musste. „Den Rest habe ich aus Erspartem finanziert“, berichtet sie. Aber ohne das Stipendium wäre das Auslandssemester wohl kaum zu stemmen gewesen. Julia Röchner hat den Aufenthalt in den USA zudem noch perfekt in ihr Studium integriert: Ein Teil ihrer Masterarbeit über Magnetismus in besonderen Materialien entstand an der Universität im amerikanischen Westen.

Röchner sieht als einen großen Vorteil des Deutschlandstipendiums, dass es relativ unkompliziert gewährt wird. Deutschlandstipendien laufen direkt über die TU Dortmund. „Wir sind unseren mehr als 40 Stifterinnen und Stiftern sehr dankbar für ihr Engagement und die Bereitschaft, Geld für den Nachwuchs in die Hand zu nehmen“, sagt Sarah-Amelie Stücken, die das Deutschlandstipendium im Referat Hochschulmarketing betreut. „Die Stifterinnen und Stifter erleichtern vielen Studierenden das Studium erheblich und fördern so die guten Studienleistungen und einen schnellen Abschluss.“ Das können sie im Gespräch mit „ihren Studierenden“ spätestens dann unmittelbar erleben, wenn sie mit ihnen im Rahmen der Stipendienfeier im Westfälischen Industrieklub spreche

Nachricht vom 9.9.16 20:44

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Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 18. Juli 2019 BP

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