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Schöne Bescherung

Liebe Leserinnen und Leser,

gerade haben Sie den gesamten vorweihnachtlichen Stress hinter sich gelassen und kommen selbst ein wenig zur Ruhe – und das ist auch gut so. Verwundert reiben Sie sich die Augen und fragen sich und ihre Nächsten, wo eigentlich das Jahr geblieben ist. Und dann fangen Sie an, wie die meisten Ihrer Mitmenschen zu hinterfragen, was es uns allen und Ihnen persönlich gebracht hat.

Es war zumindest ein außergewöhnliches Jahr mit einigen markanten Höhepunkten, aber auch Misserfolgen und Niederlagen. Für uns Dortmunder ist natürlich das Scheitern des 3DO-Projektes in diesem Zusammenhang zu nennen. Oder der Verlust der Tedi-Zentrale mit dem Schwund von Arbeitsplätzen in Dortmund. Oder der BVB, der auch die treuesten Fans mit sehr unterschiedlichen Leistungen fast in den Wahnsinn getrieben hat, und das nach einer beispiellosen Image-Kampagne. Zwar schlugen die Herzen schwarz- gelb, jedoch sie schlugen auch im Takt von viel Licht und viel Schatten.

Aber die schönen Seiten und die Erfolge dieser, unserer Stadt und auch die des Landes verdienen entsprechende Würdigung. Die Arbeitslosenzahlen sind deutlich gesunken, obwohl bei vielen Mitmenschen der versprochene Aufschwung nicht angekommen ist. Die Zahlen der Familien, die unter der Armutsgrenze leben, die drastisch erhöhte Zahl der Menschen, die auf die Tafeln mit Grundnahrungsmitteln angewiesen sind und auch die gestiegene Kriminalität mit vielen Eigentumsdelikten sind dafür ein deutliches Indiz. Stadt, Land und Bund haben noch viel zu tun. Empfindlich getroffen hat viele Menschen auch die Inflationsrate, die besonders die Ärmsten der Armen, die Arbeitslosen und die vielen Rentner traf, die seit Jahren keine Steigerung ihrer Einkünfte erzielen konnten. Das so ungeniert bei den Spritpreisen, den Grundnahrungsmitteln wie Milch, Käse und Butter "zugelangt" wurde, ist eigentlich eine kapitale Sauerei. Es wird allerdings auch dadurch bewiesen, dass es eine soziale und verantwortungsvolle Marktwirtschaft überhaupt nicht mehr gibt. Das ist schade.

Bewundernswert ist auf der anderen Seite, dass die Zahl der Studenten an der Universität Dortmund trotz der Studiengebühren angestiegen ist. Auch, dass die Zahl der Drogentoten in Dortmund gesunken ist. Bildung und Ausbildung haben in unserer Stadt einen neuen Stellenwert erhalten. So konnte Bundespräsident Köhler bei uns in Dortmund die beste Schule in Deutschland ausmachen und besuchen. Unvergessen sind auch die packenden Tage in der Westfalenhalle als Deutschland im Handball die Menschen begeisterte und verdient Weltmeister wurde. Weltmeister wurden auch die, die es den Männern wieder einmal vorgemacht haben: Die Frauen. Sie haben es geschafft, eine ganze Nation wieder zu solidarisieren und haben ein wenig Freude in diese doch sonst sehr graue Zeit gebracht.

Aber es gibt auch interessante Zukunftspersepektiven. Ganz sicher wird das ECE-Projekt Bahnhof Dortmund in absehbarer Zeit kommen und nicht zuletzt auch aus Fördermitteln des Bundes partizipieren. Ebenso sicher wird irgendwann auch einmal der Phönix-See geflutet werden, wenn es gelingt, die zahlreichen unterirdischen natürlichen Abflußarme aus der Bergbauzeit zu verschließen. Der Flughafenausbau, der nicht überall und ungeteilt Begeisterung auslöst, kann der Stadt ein bisschen zusätzlichen Aufschwung und Arbeitsplätze schaffen. Die können wir trotz der verbesserten Zahlen des Arbeitsmarktes auch dringend gebrauchen, denn das Niveau in Dortmund und in Gelsenkirchen liegt weit über dem Landesdurchschnitt.

Zentrales Ereignis in der Unterhaltungsbranche wird zweifellos nicht der Gewinn der deutschen Meisterschaft des BVB 09 sein, sondern die Loveparade, die nach Essen nun bei uns in Dortmund stattfinden wird und zu der mehr als 1.2 Millionen Besucher erwartet werden. Das ist wiederrum die Gelegenheit, Dortmund als gastfreundschaftliche, herzliche und außergewöhnliche Stadt mit vielen Facetten zu präsentieren und unseren Gästen nicht nur auf den Straßen Freude bereiten soll. Natürlich soll nicht verschwiegen werden, dass auch andere Aktivitäten von Stadt, Industrie, Verbänden und auch uns vorangetrieben werden, die Dortmund noch attraktiver machen sollen. Beispielhaft sei hier das Ziel zu nennen, aus Dortmund die motorradfreundlichste Stadt Deutschlands zu machen, was durch den Bau einiger Motorrad-Parkplätze bereits erste Formen angeommen hat.

All das Positive ist tatsächlich positiv und sollte das Negative deutlich überstrahlen. Dortmund ist eine tolle Stadt, Dortmund bleibt eine tolle Stadt und auch Dortmund 2010 wird liebens- und lebenswert werden und bleiben. Miesmacher haben wirklich keine Argumente und damit Chancen.

Sie sehen, liebe Leserinnen und Leser, das doch einiges im Umbruch war und einiges sein wird. Pantar rei - alles fließt, und das ist auch wiederum gut so. Sie wissen ja: wir wachsen mit unseren Wünschen, Zielen und Erwartungen, die neue Aufgaben von uns erfordern.

Ihr Internetportal dortmund-ist-in.de, dass sie täglich mit neuen, interessanten und täglichen Informationen versorgt hat, ist nun auch schon eineinhalb Jahre alt geworden und hat sich, dank Ihrer Hilfe zu dem wichtigsten Stadtportal Dortmunds entwickelt. Nächstes Jahr werden Sie uns unter dieser Adresse bzw. unter www.do21.de wiederfinden. Die alten Adressen bleiben davon aber unberührt.

Ich darf Ihnen im Namen der gesamten Redaktion fröhliche und beschauliche Weihnachten wünschen und dass Sie aus den Feiertagen gestärkt, zufrieden und energiegeladen wieder zur Tagesordnung zurückkehren.

Ihr
Oliver Börner
Chefredakteur

Nachricht vom 24.12.07 00:00

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Letzte Aktualisierung: Samstag, 06. Juni 2020 BP

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